Kochen beim Hennsler

Kochen beim Hennsler,

ja das war was ganz besonderes! Er macht das zwar nicht selber, aber er hat ein grandioses Team.
Punkt 1, ich möchte mich für die tollen Tipps herzlich Bedanken. Tim, du bist ein toller Koch! Gelernt ist gelernt!
Ich habe die Dorade und den Lachs gleich noch mal gemacht. Es sollte sich ein wenig manifestieren.
Punkt 2, mir hat es einen riesenigen Spaß gemacht. Ich konnte den ganzen Tag nichts mehr essen. Glücklich Satt!

Die Idee kam in der Nacht

Ich schaltete die TV Programme durch und blieb bei Steffen Hennsler hängen. Er wuschelte auf der Bühne etwas hektisch herum und zauberte in kürzester Zeit ein leckeres Essen für das Publikum. Donnerwetter dachte ich, gerade mit dem Tegan Grill, den ich sehr spannend finde, hat er so einfach gekocht, dass mir zu dieser späten Stunde das Wasser im Munde zusammenlief.
Am Montag, ich schaute im Netz und fand seine Internet Seite. Dort bietet er auch Kochkurse an. Hmm.... das wäre doch mal was.
Ich fand noch einen Termin in dem Fisch Kochkurs, Fisch das ist ja immer so ein Thema. Denn ich kenn immer nur das übliche: Forelle Müllerin, Filet gebraten, evtl. auch mal im Bierteig gebacken. Ein bisschen Lachs auf der Salzkplanke im Grill. Aber kann man da nicht noch mehr machen?
Und so meldete ich mich ganz spontan zum Fisch Kochkurs an, 'wir lieben Fisch!'

In Hamburg angekommen,

fast alle Parkplätze rund um den Fischmarkt, waren wegen der Hanse irgendwas... gesperrt. Das Parkplatzproblem ist ja für eine große Stadt nichts neues, aber ich kurvte schon einige Zeit durch die Gegend. Zu guter letzt öffnete mir ein Parkhaus die Pforten und ich konnte meinen Beattle sicher und trocken einparken. Das ist doch auch toll. Billiger als abgeschleppt zu werden! 
Die Location war schnell gefunden, wobei keine Werbung am Gebäude stand. Aber das Gesicht von dem Hennsler auf einem Bildschirm, schaute mich wohlwollend durch die Fensterscheibe an und wies mir dadurch den Weg. 
Ein sehr schön gestalteter Raum, mit Blick auf den Hafen. Großzügige Arbeitsflächen und viel Platzt an den Tischen. So kann man das gesehene gut umsetzen. Alles Toll! 
Der Empfang war sehr Herzlich, nicht nordisch Kühl. Denn draussen war es verdammt nordisch!
Um kurz nach zwölf startete der Kurs mit einer kleinen Vorstellungsrunde von dem Team. Wir wurden alle aufgefordert nicht nur vor dem Tresen zu stehen, Küchenchef Tim meinte, es sollte keiner in zweiter Reihe stehen. Also rückte ich ihm schon etwas auf die Pelle. Man spricht ja auch davon  "über die Schulter schauen!" 

Ganz von vorne ging es los,

denn wie war das nochmal mit dem "frischen Fisch" und dem "am Kopf fängt er zuerst an zu stinken!" ?
Also gab es erstmal eine kleine Warenkunde. Was soll ich sagen, die hab ich auch gleich gestern umgesetzt und Fisch gekauft. Auf einem Samstag, ich hatte schon meine Bedenken. Aber die Dorado, schmeckte genauso, wie am Freitag, obwohl mir die tolle Sauce vom Steffen fehlte, da heißt es dann " Improvisation" .
Dann ging es schon ans eingemachte, denn einen Kabeljau von der Haut lösen, ohne das so viel gutes Fleisch hängen bleibt, war schon eine Herausforderung. 
Einen Fisch im rohen Zustand zu filetieren, dass kann ich nur sagen, war garnicht so leicht. Deshalb dachte ich mir, setzte ich das gleich nochmal um. 
Das spannende war, mit so einfachen Mitteln und Zutaten zu kochen, dass hinterher alle nur ein großes Grinsen im Gesicht hatten.  Tipps und Tricks der Köche zu erfahren. Grandios. Eine Sauce herzustellen die sooooooo lecker war, dass man garnicht genug davon bekam. Donnerwetter! Ich war und bin immer noch schwer beeindruckt. 



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